Shopify ROAS-Rechner

Berechnen Sie den blended ROAS eines Shopify-Shops aus Gesamtausgaben und Gesamtumsatz — plus Break-even-ROAS aus dem Deckungsbeitrag nach Versand und Gebühren.

%

Umsatz nach Wareneinsatz, vor Werbeausgaben

ROAS4,00×
ROAS in %
400%
Break-even-ROAS · Mindest-ROAS, um nicht draufzuzahlen
2,86×
Gewinn nach Werbeausgaben
€6.000,00

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ROAS bei Shopify-Shops

Für einen Shop ist der ehrlichste ROAS der blended: alle Werbeausgaben über Meta, Google, TikTok und Affiliates geteilt durch den Gesamtumsatz desselben Zeitraums, direkt aus dem Shopify-Umsatzbericht. Die von den Plattformen gemeldeten ROAS-Werte überschneiden sich — jeder Kanal beansprucht dieselbe Bestellung —, ihre Summe liegt also immer über der Realität. Der blended ROAS lässt sich durch Attribution nicht schönrechnen.

Als Marge gehört hier der Deckungsbeitrag hinein, nicht die Bruttomarge: nach Wareneinsatz, Versand, Verpackung, Zahlungsabwicklung und erwarteten Retouren. Shopifys eigene Margenangabe zieht nur den Wareneinsatz ab. Ein Shop mit 55 % Bruttomarge hat oft 35 % Deckungsbeitrag — das verschiebt den Break-even-ROAS von 1,8× auf 2,9×, und diese Differenz entscheidet, ob Skalieren profitabel ist.

Formel

ROAS = Umsatz aus Anzeigen ÷ Werbeausgaben
Break-even-ROAS = 1 ÷ Bruttomarge
Gewinn nach Werbeausgaben = (Umsatz × Bruttomarge) − Werbeausgaben

So lesen Sie den ROAS

Der ROAS beantwortet genau eine Frage: Wie viel Umsatz kommt je eingesetzter Werbeeinheit zurück? Ein ROAS von 4,0 (oder 400 %) heißt, dass aus 1 an Werbeausgaben 4 an Umsatz geworden sind. Über den Gewinn sagt das nichts — und genau deshalb zählt der Break-even-Wert mehr als die Schlagzeilenzahl.

Der Break-even-ROAS ist der Kehrwert der Bruttomarge. Bei 40 % Marge brauchen Sie 2,5× ROAS, nur um Wareneinsatz und Werbung zu decken; darunter verliert jede Bestellung Geld, auch wenn der Umsatz wächst. Setzen Sie Kampagnenziele oberhalb des Break-even, nicht oberhalb von null.

Häufige Fragen

Welchen ROAS braucht ein Shopify-Shop, um profitabel zu sein?
Einen über dem Break-even-ROAS (1 ÷ Deckungsbeitrag) mit genug Luft für Fixkosten wie Apps, Personal und Miete. Shops mit 30–40 % Deckungsbeitrag brauchen typischerweise einen blended ROAS von 3× oder mehr, bevor die Fixkosten gedeckt sind. Für das Gesamtbild hilft der Break-even-Rechner.
Gehören Rabattcodes und Retouren in die Rechnung?
Ja. Nehmen Sie den Nettoumsatz (nach Rabatten und Retouren). Der Bruttoumsatz bläht den ROAS auf und verdeckt, dass rabattlastige Kampagnen margenschwächere Bestellungen bringen.
Was ist ein guter ROAS?
Einer, der deutlich über Ihrem Break-even-ROAS liegt. Bei 50 % Marge liegt der Break-even bei 2,0×, 3–4× lassen also Raum für Gewinn; bei 20 % Marge liegt er schon bei 5,0×. Dieselbe ROAS-Zahl kann für das eine Geschäft hervorragend und für das andere ein Verlust sein.
Warum weicht mein ROAS in Google Ads, Meta und GA4 voneinander ab?
Jede Plattform ordnet Conversions über ein eigenes Zeitfenster und Modell zu, und der plattformseitig gemeldete ROAS zählt Umsätze über Kanäle hinweg meist doppelt. Nutzen Sie den Plattform-ROAS zur Steuerung innerhalb eines Kanals und einen blended Wert (Gesamtumsatz ÷ Gesamtausgaben), um das Budget insgesamt zu beurteilen.
Gehören die Werbeausgaben in die Marge?
Nein. Die Bruttomarge ist hier der Umsatz abzüglich Wareneinsatz und Fulfillment, vor Werbung. Die Werbeausgaben stehen im Nenner des ROAS — in der Marge würden sie ein zweites Mal gezählt.
Wie verändern Retouren und Erstattungen den Break-even-ROAS?
Retouren senken die effektive Bruttomarge. Werden 8 % der Bestellungen erstattet, multiplizieren Sie die Marge vor dem Kehrwert mit 0,92 — der Break-even-ROAS steigt entsprechend.

ROAS nach Plattform